Lexikon
G4-Filter – Eigenschaften, Einsatzbereiche und ISO-Bezeichnung
Ein G4-Filter ist ein Grobstaubfilter nach der früheren Norm EN 779. Heute werden Luftfilter nach ISO 16890 klassifiziert. Frühere G4-Filter liegen typischerweise im Bereich ISO Coarse; eine exakte 1:1-Umrechnung auf einen bestimmten Prozentwert ist jedoch nicht möglich.
Typische Aufgaben
- Rückhalten von grobem Staub, Fasern und größeren Partikeln
- Schutz von Wärmetauscher, Ventilator und Luftwegen
- je nach Anlagenaufbau Einsatz als Außenluft-, Abluft- oder Vorfilter
Typische Bauformen
G4-Filter gibt es unter anderem als Filtermatte, Panelfilter oder gerätespezifischen Filtereinsatz. Auch Kegelfilter für Abluftventile können mit einem Grobstaubvlies dieser Leistungsklasse ausgeführt sein.
G4 und ISO 16890
Als Orientierung wird G4 häufig mit ISO Coarse ab etwa 60 % in Verbindung gebracht. Das ist jedoch keine normative Umrechnung. Wenn für einen konkreten Filter eine ISO-Coarse-Klasse angegeben ist, sollte genau dieser Produktwert verwendet werden.
Verwandte Begriffe & Links
Häufige Fragen
G4 oder F7 – was ist der Unterschied?
G4 ist eine frühere Grobstaubklasse, F7 eine frühere Feinfilterklasse. Welche Filterkombination benötigt wird, hängt von der jeweiligen Anlage und Filterposition ab.
Wie oft sollte ein G4-Filter gewechselt werden?
Wir von LuftLaden empfehlen als Orientierung 3–4 Filterwechsel pro Jahr. Entscheidend sind Umgebung, Nutzung und der tatsächliche Verschmutzungsgrad. Ein sichtbar verschmutzter oder zugesetzter Filter sollte unabhängig vom bisherigen Nutzungszeitraum gewechselt werden.