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Lexikon

Außenluftfilter – Filterung vor der Lüftungsanlage

Der Außenluftfilter filtert die angesaugte Außenluft, bevor sie in die Lüftungsanlage gelangt. Je nach Anlagenkonzept sitzt er im Luftturm vor der Hauswand, in einer Filterbox am Kanal oder direkt in der Filteraufnahme im Gerät. Seine Aufgabe ist es, je nach Filterklasse grobe Verunreinigungen, Staub, Pollen oder Feinstaub aus der angesaugten Außenluft zurückzuhalten.

Bauformen des Außenluftfilters

Bauform Position typische Klasse
Rundfilter / Filtereinsatz Luftturm / Ansaugsäule je nach System
Filterbox mit Panelfilter Kanal nach dem Turm Grob- oder Feinfilter, je nach Filterbox
Panelfilter Filteraufnahme im Gerät G4
Filtermatte (zuschneidbar) Kanäle und dafür vorgesehene Filteraufnahmen G3 / G4

Warum die Außenluft gefiltert werden muss

  • Insekten und Laub verstopfen Kanäle und Ventilator
  • Pollen würden ungefiltert direkt in die Wohnräume gelangen
  • Grobstaub verschmutzt die teure Feinfilter der Anlage
  • Außenluftdurchlässe müssen konstruktiv gegen Regen und Spritzwasser geschützt sein; der Filter selbst ersetzt diesen Wetterschutz nicht

Die richtige Klasse für die Außenluft

Welche Filterklasse eingesetzt wird, hängt vom Aufbau der Lüftungsanlage und den dafür verfügbaren Filtern ab. Häufig werden Grobfilter als Vorfilter verwendet; feinere Filter wie ISO ePM1 können die Außenluft zusätzlich von Feinstaub und Pollen entlasten.

Verwandte Begriffe & Links

Häufige Fragen

Wie oft den Außenluftfilter wechseln?

Das hängt stark von Standort und Belastung ab. Kontrollieren Sie den Filter regelmäßig und wechseln Sie ihn bei deutlicher Verschmutzung bzw. nach Herstellervorgabe; als Orientierung sind bei vielen Wohnraumlüftungen etwa 3–6 Monate üblich.

Kann der Außenluftfilter im Winter einfrieren?

Bei Spritzwasser und Schnee kann ein stark Zugesetzter Filter zufrieren — deshalb regelmäßig wechseln und auf freien Luftweg achten.